fzf — der Fuzzy Finder fürs Terminal
fzf ist ein Open-Source-Projekt von Junegunn Choi (MIT-Lizenz) — nicht von mir entwickelt. Die folgende Kurzanleitung beschreibt nur meine eigene Nutzung.
fzf ist ein universeller, kommandozeilenbasierter Fuzzy-Finder. Er liest eine Liste von Zeilen von stdin, zeigt sie interaktiv durchsuchbar an und gibt die Auswahl auf stdout zurück — dadurch lässt er sich mit fast jedem Kommando kombinieren.
Installation
# macOS
brew install fzf
# Ubuntu/Debian
sudo apt install fzf
# Arch
sudo pacman -S fzf
Grundprinzip
Jedes Kommando, das Zeilen ausgibt, kann per Pipe an fzf weitergereicht werden. Die Auswahl erscheint in einem interaktiven Fenster:
ls | fzf
Dateien schnell öffnen
Ein häufiger Anwendungsfall ist die Kombination mit vim oder einem anderen Editor:
vim $(fzf)
Shell-Integration
Nach der Installation der Shell-Erweiterungen (fzf --bash, fzf --zsh bzw. fzf --fish) stehen praktische Tastenkombinationen zur Verfügung:
# Strg+R: durchsuchbare History
# Strg+T: Datei-/Verzeichnisauswahl in die Kommandozeile einfügen
# Alt+C: in ein Verzeichnis wechseln
Mit Git kombinieren
Ein Klassiker: interaktiv einen Branch auswählen und auschecken.
git branch | fzf | xargs git checkout
Mit diesen wenigen Bausteinen lässt sich fzf in nahezu jeden Workflow einbauen — von der Prozessliste (ps aux | fzf) bis zur Auswahl aus docker ps.
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