2017

CocktailMaster

Eine Android-App für die Cocktailbar eines Freundes: Bestellungen annehmen, Rezepte und Zutaten im Blick behalten und am Ende des Abends abrechnen — entwickelt für Cocktailpartys und Buchungen als Barkeeper.

Start
2017
Status
Heute noch im Einsatz
Plattform
Android 4+

Screenshots

0 / 7

Überblick

Ein Freund hat sich eine eigene Cocktailbar gebaut und richtet damit Cocktailpartys aus; er wird auch gezielt dafür gebucht, vor Ort Cocktails zu mixen. Für genau diesen Einsatz ist CocktailMaster entstanden: Die App läuft auf dem Smartphone oder Tablet hinter der Bar und begleitet den Abend von der Bestellung bis zur Abrechnung.

Die Rezepte, Zutaten und Gläser liegen in einer lokalen SQLite-Datenbank, die beim ersten Start mit den Cocktails der Bar befüllt wird. Die App braucht daher im laufenden Betrieb kein Backend; das Internet wird nur für die Cocktailbilder gebraucht.

Meine Rolle

Konzeption und Umsetzung der gesamten App in enger Abstimmung mit einem Freund als Anwender: Datenmodell, Rezeptdatenbank, Oberflächen in XML-Layouts und die Anpassung an neue Android-Versionen über die Jahre.

Entwicklungspartner

Die App entsteht gemeinsam mit einem Freund, der die Bar betreibt und die Praxis kennt: welche Handgriffe an einem vollen Barabend wirklich zählen, wie eine Bestellung ablaufen muss und was in der Abrechnung stehen soll. Dieses Wissen bestimmt, wie die App aufgebaut ist.

Die Cocktaildatenbank hat er selbst mitgepflegt: Neue Rezepte, Zutaten und Preise pflegte er über SQL-Skripte ein, wofür er sich in Datenbanken und SQL einarbeiten musste.

Funktionen

  • Cocktailkarte nach Kategorien wie „Classico“ oder „Fresh & Cool“ und als Liste mit Bild, Glas und Preis.
  • Bestellen: Ein Cocktail wird als Dialog mit seinen Zutaten geöffnet, einer Person zugeordnet und in der gewünschten Menge auf die Todo-Liste der Bar gesetzt.
  • Todo-Ansicht auf der Startseite mit der Anzahl offener Cocktails; pro Cocktail Rezept mit Zutatenraster, umschaltbar zwischen ml, cl, dl und l.
  • Aktive Cocktails: Die Karte lässt sich für den Abend einschränken, einzelne Cocktails oder alle auf einmal (de)aktivieren.
  • Cocktails aus Zutaten bestimmen: Aus den vorrätigen Zutaten ermittelt die App, welche Cocktails sich damit mixen lassen.
  • Abrechnung über alle noch nicht abgerechneten Bestellungen mit Anzahl, Person und Summe; ein Zurücksetzen schließt den Abend ab.

Highlights

  • Meine erste App im produktiven Einsatz. Sie wird seit 2017 auf Cocktailpartys und bei gebuchten Barabenden genutzt und läuft bis heute.
  • Für den Betrieb an der Bar gestaltet: große Bedienelemente, ein Flexbox-Layout für Karten und Zutaten sowie Navigation ohne Übergangsanimationen.
  • Über die Jahre gepflegt: Migration auf AndroidX und Gradle 8, Umstellung des Schemas für MySQL, Optimierung für Smartphones und zuletzt Bilder-Downloads mit Glide sowie klickbare Cocktailbilder.

Mögliche Weiterentwicklungen

  • Portierung nach iOS, umgesetzt mit Unterstützung eines Code-Agenten.
  • Neuausrichtung der Architektur, um die App nach den Jahren des Wachstums wieder besser wartbar zu machen.
  • Bestellung von Cocktails über einen Webserver in der App: Gäste bestellen mit dem eigenen Gerät, die Bestellung landet direkt auf der Todo-Liste.
  • Rechnungsstellung zusätzlich zur bisherigen Abrechnung am Ende des Abends.

Zuletzt aktualisiert: